Kassenfahrt 4a und 4b 2008

Im Juni haben wir, die Klassen 4a und 4b, eine Klassenfahrt an die Nordsee, nach Norddeich gemacht.

Die Anreise

Am Montag, als wir los gefahren sind, war es so: Alle Kinder gaben ihre Koffer ab und stiegen in den Bus. Als wir dann losgefahren sind, flossen bei manchen Kindern die Tränen. Doch als wir dann schon etwas unterwegs waren, war es wieder gut. Manche Kinder spielten etwas, manche Kinder sangen. Und nun hielt der Bus plötzlich auf einem Rastplatz an. Es war Pause, und alle setzten sich draußen entweder an einen Tisch oder, wenn da kein Platz mehr war, auf den Rasen. Frau Voß und Nicole gingen mit ein paar Kindern zur Toilette. Als die Pause dann zu Ende war, gingen alle wieder in den Bus. Es wurde wieder gesungen und gespielt. Keiner merkte, wie die Zeit verging. Schließlich sahen wir ein Schild Norddeich , aber noch waren wir nicht an der Jugendherberge. Wir fuhren an Geschäften vorbei und an Ferienhäusern. Doch dann stand auf einem Haus mit einem kleinen Spielplatz „Jugendherberge DJH“. Alle stiegen aus dem Bus. Danach holten wir unsere Koffer. Unsere Namen wurden aufgerufen, und wir wurden auf die Zimmer verteilt. Anschließend bezogen wir unsere Betten und freuten uns auf eine schöne Woche in Norddeich.

Lisa




Am Strand

Am 1. Tag waren wir am Nachmittag am Strand. Es war so herrlich warm, dass ich ins Meer gehen konnte. Später fand ich ein paar Muscheln; sogar eine ganz große, die mir aber leider zerbrach. Aber ich fand neue, interessante, tolle Muscheln. Den Strand hatte ich mir genauso vorgestellt. Danach legte ich mich auf mein Handtuch. Man konnte die Möwen beobachten. Es war alles sehr, sehr schön. Klassenfahrten sind einfach toll.!

Celine




Am Dienstag waren wir im Maritim Museum,

dort gab es viele tolle Sachen zu sehen. Sie hatten eine Rettungsinsel, die mit allen lebenswichtigen Sachen befüllt war. Es gab Zeitungsberichte darüber, wie Wale am Strand gestorben sind. Es gab auch ein Modell von der Titanic, die gesunken ist.

Aleksandar



Seehundaufzuchtstation

Am Dienstagnachmittag gingen wir zur Seehundaufzuchtstation. Alle Kinder waren aufgeregt. Wir waren schnell da. Eine nette Frau zeigte uns Bilder von Robben und Seehunden. Wir durften auch ein echtes Fell von einem Seehund anfassen und ein Stück von dem Bart mit Schnurrhaaren. An den Schnurrhaaren war sogar noch die Nase zu sehen. Danach guckten wir einen interessanten Film über Robben. Nachdem der Film zu Ende war, durften wir raus zu den Seehunden. und konnten beobachten, wie die Seehundbabys gefüttert wurden. Die größeren haben Fisch bekommen, die kleinen Milch, die mittleren beides. Dabei wurde uns erklärt, dass die Seehunde, die keine Mutter mehr haben, Heuler heißen, und dass sie wieder ins Meer frei gelassen werden, wenn sie groß genug sind.

Michaela, Rosalba, Benjamin




Am dritten Tag in Norddeich

(Mittwoch) machten wir eine Wattwanderung. Leider war nicht so gutes Wetter. Damit wir zum Wattenmeer kamen, mussten wir über einen Weg, der voller Schafsköttel war. Manche hatten Gummistiefel an, andere liefen barfuß. Unser Wattführer Nico hat uns die Tiere gezeigt, die im Wattenmeer leben, zum Beispiel den Wattwurm. Er hat uns erzählt: „Die Kringelchen auf dem Wattboden ist ausgespuckter Sand vom Wattwurm.“ Wir durften den Wattwurm streicheln, hab mich aber nicht getraut. Wir haben tote Krebse gesehen und Quallen. In einer großen Pfütze schwamm sogar eine lebende Qualle. Eine Muschel habe ich auch gesehen, da drin war noch Fleisch. Ich fand es lustig, aber auch sehr matschig. Auf dem Rückweg durchs Watt fing es leider an zu regnen und zu hageln, deshalb rannten wir, was gar nicht so leicht war, weil man dauernd mit den Füßen einsank.

Nehir und Klara




Am Mittwochnachmittag waren wir am Strand.

Es war sehr windig. Als ich nach oben auf das Klettergerüst geklettert war, wurde der Wind noch stärker. Als ich dann wieder unten war, grub ich ein Loch und steckte meinen Kopf hi-nein. Als Celine an mir vorbei ging, fragte sie mich, was ich da mache. Da sagte ich: „Ich schütze mich vor dem Wind.“ Wir gingen dann schnell nach Hause, weil der Wind uns den Sand ins Gesicht und gegen die Beine wirbelte. Das tat weh.

Bjarne